Suche:

*ab 20,- Euro Bestellwert innerhalb Deutschlands

Auf welche Lebensmittel sollte ich in der Schwangerschaft verzichten?

Lebensmittel, die Sie ohne Bedenken in der Schwangerschaft verzehren können und solche, die Sie lieber meiden sollten

Ein Verzicht auf einige Lebensmittel trägt der geusnden Entwicklung Ihres Kindes bei.In der Schwangerschaft haben Sie nicht nur die Ernährungsverantwortung für sich selbst, sondern auch direkt für Ihr ungeborenes Kind. Alles was Sie zu sich nehmen, gelangt automatisch in den Organismus Ihres Kindes. Daher sollten Sie während Ihrer Schwangerschaft auf einige, wenige Lebensmittel verzichten oder diese zumindest meiden. Welche das sind, haben wir hier aufgelistet.

 

Obst und GemüseErnährung in der Schwangerschaft - Obst und Gemüse

  • Sehr gern Frisches, gut gewaschenes oder geschältes Obst und Gemüse ist gut für Sie und Ihr ungeborenes Baby. Auch Obstsalate aus frischem Obst sowie frische Blattsalate spenden viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sie steigern durch antioxidative Pflanzenstoffe auch das Wohlbefinden der Mutter und unterstützen die gesunde Entwicklung Ihres Babys. Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Bohnen sind eiweißreich und gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Selbst oder industriell hergestellte „reine“ Obst- und Gemüsedrinks sind für Sie und Ihr Baby sehr bekömmlich und spenden Energie.
  • Lieber nicht Gekochtes Obst wie Mus, Kompott oder Marmelade sind als Ernährung während der Schwangerschaft weniger empfehlenswert. Sie sind wie Dosenobst und industriell hergestellte Säfte mit Zuckerzusatz („Nektar“) nährstoffärmer und enthalten einen erhöhten Zuckeranteil. In kleinen Mengen sind diese Formen von Obst nicht schädlich, sollten jedoch so oft es geht vermieden werden.
  • Überhaupt nicht Ungewaschenes, rohes Obst oder Gemüse und die daraus hergestellten Säfte, Shakes und Speisen sind eventuell schadstoffbelastet und während der Schwangerschaft als Ernährung nicht zu empfehlen. Die Gefahr einer Lebensmittelinfektion ist nicht vollkommen auszuschließen.

Backwaren, Brot und GetreideErnährung in der Schwangerschaft - Brot und Getreide

  • Sehr gern Alle Vollkornprodukte zählen zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, unabhängig davon, ob eine Frau schwanger ist oder nicht. Allerdings wird beim ausschließlichen Verzehr von Vollkornprodukten die Darmaktivität beeinträchtigt. Deshalb sollten Sie 1-2 Mal in der Woche Weißbrot oder Brötchen zu sich nehmen.
  • Lieber nicht Weißbrot und Brötchen sind in geringen Mengen wichtig für eine intakte Darmaktivität. Allerdings enthalten weiße Mehle einen hohen Anteil an Kohlenhydraten. Der Körper setzt diese rasch in Zucker um, der wiederum ins Blut wandert. Weiterhin empfehlen Ernährungsberater während der Schwangerschaft weitgehend auf weißen Nudeln, gesüßte Frühstücksflocken, Kekse, Torten, Kuchen, Pommes und Chips zu verzichten. Diese Produkte enthalten viel Fett und sind nicht gesundheitsfördernd für Sie und Ihr Baby.
  • Überhaupt nicht Vermeiden Sie während der Schwangerschaft in ihrer Ernährung auf rohes Getreide und daraus hergestellte Speisen wie Frischkornmüsli. Diese Form von Getreide kann Giftstoffe enthalten.

Eier und EierspeisenErnährung in der Schwangerschaft - Eier

  • Sehr gerne In der Schwangerschaft können Sie harte, durchgegarte Eier ohne Bedenken verzehren. Für eine ausgewogene Ernährung und eine optimale Eiweißversorgung von Ihnen und Ihrem Kind empfiehlt sich der Verzehr von 2-3 Eiern pro Woche.
  • Überhaupt nicht Nicht empfehlenswert während der Schwangerschaft ist eine Ernährung mit rohen oder nicht durchgegarten Eiern, wie nicht festem Spiegel- oder Rührei. Entsprechend verhält es sich mit Speisen, die auf Basis roher Eier zubereitet werden, wie beispielsweise traditionellem Tiramisu. Eier sollten während der Schwangerschaft möglichst frisch und außerdem nur hartgekocht bzw. durchgebraten verzehrt werden. Die Beigabe von rohen Eiern zu Speisen sollte gänzlich unterbleiben. Eine Ernährung mit rohen Eier kann u.a. Listeria- Bakterien enthalten, die schlimmstenfalls zu Frühgeburten, Schädigungen des Fötus oder sogar seinem Absterben führen. Auch besteht durch den Verzehr roher Einer das Risiko einer Salmonelleninfektion.

Milch und MilcherzeugnisseErnährung in der Schwangerschaft - Milcherzeugnisse

  • Sehr gern Eine Ernährung mit viel fettarmer Milch enthält für die Schwangerschaft wichtige Mineralstoffe, Kalzium, Phosphor und Vitamine, insbesondere Vitamin B2. Fettarme Milch ist auch in Produkten wie Naturjoghurt, Sauer- und Buttermilch sowie fettarmer Butter und Margarine enthalten. In der Schwangerschaft fördert sie die gesunde Entwicklung des ungeborenen Babys und unterstützt den ausgewogenen Nährstoffhaushalt der Mutter.
  • Lieber nicht Vollfette Mich und die daraus hergestellten Speisen wie Butter, Sahne (auch Sahnepuddings) sowie fertige Fruchtjoghurts und Fruchtquarks sind in sehr geringen Mengen zu genießen, da hohe Fett- und Zuckeranteile in ihnen vorhanden sind.
  • Überhaupt nicht Handelsübliche Milch ist wärmebehandelt, um Keime abzutöten. Im Gegensatz dazu stehen Rohmilch/Vorzugsmilch und die daraus hergestellten Produkte. Rohe Milch kann den Erreger der Rindertuberkulose, Listeria-Bakterien und andere Krankheitserreger enthalten. In der Schwangerschaft können diese Erreger Mutter und Kind massiven Schaden zufügen. Rindertuberkulose und Listeria-Baterien erhöhen das Risiko einer Fehl-, Früh- oder Totgeburt. Die Ernährung mit roher Milch ist daher gefährlich für Ihr Kind und während der Schwangerschaft tabu!

Käse

  • Sehr gern Käse ist ein wichtiger Protein- und Kalziumspender für Mutter und Kind. Butterkäse, Edamer, Emmentaler oder Gouda sind in der Regel aus wärmebehandelter Milch hergestellt. Greifen Sie also während der gesamten Schwangerschaft ruhigen Gewissens oft und gerne zu!
  • Lieber nicht Käsesorten mit über 40% Fettgehalt („Fett i. T.“) sowie Streichkäse haben einen sehr hohen Fettanteil und als Ernährung während der Schwangerschaft nur in sehr geringen Mengen zu empfehlen.
  • Überhaupt nicht Achten Sie darauf, Käserinden vor dem Verzehr abzuschneiden. Weißschimmel-Weichkäse, wie Brie oder Camembert oder Blauschimmelkäse, wie Roquefort oder Gorgonzola sollten in der Schwangerschaft gar nicht verzehrt werden. Diese Käsesorten begünstigen das Wachstum bestimmter Bakterien, wie zum Listeria-Bakterien und können Ihrem ungeborenen Kind schaden.

Fleisch und FleicherzeugnisseErnährung in der Schwangerschaft - Fleisch

  • Sehr gern Zu empfehlen ist mageres, gut durchgegartes Fleisch und Geflügel. Auch bei magerem Bratenaufschnitt und gekochtem Schinken (ohne Fettrand) dürfen Sie gerne zugreifen. Diese Fleischsorten haben einen hohen Anteil an Eiweiß und spenden Energie für Mutter und Kind. Fleisch sollte pro Woche 2 Mal verzehrt werden.
  • Lieber nicht Auf Fleischsorten, die viel Fett enthalten sowie Wurst sollte so oft es geht verzichtet werden. Diese Fleischsorten sind im Verhältnis zu anderen nährstoffarm und für einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft weniger zu empfehlen.
  • Überhaupt nicht Während der gesamten Schwangerschaft sollte ganz auf Innereien wie Leber verzichtet werden. Innereien enthalten viel Vitamin A, das bei einer Überdosierung während der Schwangerschaft zu Wachstumsstörungen, Hautveränderungen, Leber- und Augenschäden beim Kind führen kann. Weiterhin sind rohes oder nicht durchgebratenes Fleisch wie Tartar, Mett oder Carpaccio sowie rohe Pökelfleischprodukte wie Kassler oder Rauchfleisch während der Schwangerschaft nicht empfehlenswert. Ähnlich verhält es sich mit Rohwurst, wie Tee- oder Mettwurst.

FischErnährung in der Schwangerschaft - Fisch

  • Sehr gern Frischer Seefisch wie Seelachs, Kabeljau oder Schellfisch sind reich an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Außerdem enthalten sie Omega-3-Fettsäuren. Omega-3 Fettsäuren sind Bestandteil einer gesunden Ernährung ab Kinderwunsch und während der Schwangerschaft. Sie fördern die Entwicklung und den Aufbau von Zellmembranen und spielen eine große Rolle bei der Hirn- und Sehkraftentwicklung des Babys.
  • Lieber nicht In Öl eingelegter, panierter sowie frittierter Fisch sollten aufgrund ihres hohen Fettanteils in geringen Mengen verzehrt werden. Fisch oder Fischsalat mit Majonäse sind weniger empfehlenswert, da sie rohes Ei enthalten.
  • Überhaupt nicht Die Gefahr einer Lebensmittelinfektion ist bei rohem Fisch besonders hoch. Daher dürfen Sushi, Austern, Shrimps und Kaviar während der Schwangerschaft nicht auf dem Ernährungsplan stehen. Räucherfisch und Matjes gehören ebenso nicht auf den Tisch. Die Seefische (Rot-)Barsch, Hecht, Heilbutt, Seeteufel, Steinbeißer und Thunfisch können durch Methylquecksilber belastet sein und sollten deshalb gar nicht verzehrt werden

GetränkeErnährung in der Schwangerschaft - Getränke

  • Die Trinktagesmenge liegt in der Schwangerschaft bei 1,5 – 2 Litern. Geeignete Getränke zur Deckung des Bedarfs sind natriumarmes Mineralwasser, ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee, wärmebehandelte Milch, Buttermilch, Fruchtmilch sowie verdünnte Fruchtsäfte. Kaffee und Tee sind nur in sehr geringen Mengen empfehlenswert. Beachten Sie, dass gerade bei Getränken die Gefahr besteht sehr leicht versteckte Kalorien aufzunehmen. Ein Liter Vollmilch enthält zum Beispiel etwa 650 kcal!

* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer und ggf. zzgl. Versandkosten.