Auf diese 12 Schwangerschaftsanzeichen solltest Du achten

Schwangere Frau mit Schwangerschaftsanzeichen wie Zervixschleim und Schwangerschaftstest

Wenn Du schwanger bist, weist Dich Dein Körper durch mehrere Anzeichen darauf hin. Wusstest Du zum Beispiel, dass sich bei einer Schwangerschaft Dein Geruchssinn verändert? Wir erklären Dir jetzt, anhand welcher Symptome Du erkennst, dass ein Baby unterwegs ist.

Ab wann treten die ersten Schwangerschafts-Symptome auf?  

Manche Frauen sind sich nach einer erfolgreichen Befruchtung schon instinktiv sicher: Ja, ich bin schwanger! Weitere bemerken bereits nach einer Woche, dass sich ihre Brüste verändern — um sich auf das Baby vorzubereiten, treten die Brustwarzen schon früh in der Schwangerschaft deutlich hervor und die Brüste spannen häufig.

Doch das ist nicht der Regelfall. Die meisten Frauen werden etwa ab der 4. Schwangerschaftswoche erste Anzeichen auf die Schwangerschaft feststellen können, weil sich um den Zeitraum herum die Eizelle in der Gebärmutter einnistet. 

Beginne bereits frühzeitig mit der Einnahme von Mikronährstoffen!

Da man oftmals erst etwas später bemerkt, dass man schwanger ist, ist die Einnahme von insbesondere Folsäure bereits ab dem Kinderwunsch empfehlenswert. BabyFORTE® FolsäurePlus eignet sich als Ergänzungsmittel ab dem Kinderwunsch, während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Welche Anzeichen einer Schwangerschaft gibt es? 

Da einige Schwangerschaftsanzeichen auch ohne den Hintergrund einer Schwangerschaft auftreten können, unterscheidet man zwischen sicheren und unsicheren Schwangerschafts-Symptomen. Auch bei den sicheren Anzeichen muss hinzugefügt werden, dass manche Symptome wahrscheinlich auf eine Schwangerschaft hindeuten würden, aber auch etwas völlig anderes zur Ursache haben könnten.

Sichere Schwangerschaftszeichen:

  • Ausbleiben der Periode:
    Bleibt Deine Periode aus und Du hast normalerweise einen regelmäßigen Zyklus, könnte dies bereits ein sicheres Anzeichen auf eine geglückte Befruchtung sein. Doch auch andere Ursachen, wie Stress, können für ein Ausbleiben der Monatsblutung sorgen — versichere Dich deshalb immer bei einem Frauenarzt über die Ursache.
  • Erhöhte Basaltemperatur:
    Wenn Du regelmäßig Deine Basaltemperatur misst, wirst Du im Falle einer Schwangerschaft eine über einen ungewohnt langen Zeitraum hinweg angestiegene Aufwachtemperatur feststellen. Dies ist ein guter Hinweis darauf, dass Du schwanger sein könntest.
  • Positiver Schwangerschaftstest:
    Schwangerschaftstests sind sehr zuverlässig und können Dir meist 14 Tage nach der Befruchtung anzeigen, ob Du schwanger bist oder nicht.
  • Spürbare Bewegungen des Kindes:
    Etwa ab der 18. Schwangerschaftswoche macht sich das Kind im Bauch der Mutter bemerkbar. 

Unsichere Schwangerschaftszeichen:

  • Übelkeit und Erbrechen:
    Übelkeit ist ein weit verbreitetes Anzeichen auf eine Schwangerschaft. Mehr als die Hälfte aller Frauen leiden in den ersten Wochen der Schwangerschaft an der typischen Morgenübelkeit und müssen sich oftmals übergeben. Der Grund für die Übelkeit ist die Hormonveränderung. Mit der Übelkeit geht häufig Geruchsempfindlichkeit einher: Einige Frauen nehmen Gerüche intensiver wahr, was bei unangenehmen Gerüchen schnell wieder zur Übelkeit führt.
  • Veränderungen der Brüste:
    Wenn Du schwanger bist, verändern sich Deine Brüste und die Brustwarzen. Die Brust wird größer und die Brustwarzen werden dunkler und treten deutlich hervor. Das passiert, weil sich der Körper bereits auf das Stillen einstellt.
  • Schmerzen im Unterleib:
    Schmerzen im Unterleib deuten nur auf eine bevorstehende Periode hin und mit dem Schwangerwerden hat es wieder nicht geklappt? Muss nicht sein: Auch bei der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter kann es im Unterleib ziehen. Diesen Schmerz bezeichnet man auch als Einnistungsschmerz.
  • Vermehrter Ausfluss:
    Es kann zusätzlich ein erhöhter Ausfluss auf eine Schwangerschaft hindeuten. Dieser wird oft mit einer leichten Schmierblutung verwechselt, die wie die Einnistungsschmerzen entsteht, wenn sich die Eizelle einnistet.
  • Stimmungsschwankungen:
    Durch die hormonelle Umstellung des Körpers bemerken viele Frauen auch Veränderungen der Laune. Mal himmelhoch jauchzend, dann wieder zu Tode betrübt — das kennen viele Schwangere.
  • Müdigkeit und Erschöpfung:
    Besonders in der ersten Phase der Schwangerschaft muss sich der Körper erst an die hormonellen Veränderungen gewöhnen. Müdigkeit und Erschöpfung nach kaum körperlicher oder geistiger Betätigung können deshalb ebenso als Schwangerschafts-Symptom gewertet werden.
  • Häufiger Harndrang:
    Obwohl Du nicht mehr trinkst als sonst, musst Du ständig zur Toilette? Dann könnte das an dem Hormon hCG liegen, das produziert wird, sobald die Einnistung stattgefunden hat.
  • Schwindel:
    Schwindel tritt bei einer Schwangerschaft auf, weil der Blutdruck normalerweise in der ersten Zeit sinkt.
  • Heißhunger und/oder Ekel vor bestimmten Lebensmitteln:
    Einige Frauen entwickeln zu Beginn und über die Schwangerschaft hinweg Vorlieben für ungewöhnliche Lebensmittel-Kombinationen, wie saure Gurken.

Denke daran, dass einige Anzeichen einer Schwangerschaft nur vom Frauenarzt festgestellt werden können. Dazu zählt das Hören der Herztöne und natürlich auch das Nachweisen des Embryos durch einen Ultraschall. Deshalb suche am besten Deinen Frauenarzt auf, wenn Du eine Schwangerschaft vermutest.

Sind Rückenschmerzen ein Anzeichen für eine Schwangerschaft?

Schmerzen im unteren Teil des Rückens können auch ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Die meisten Frauen spüren diese Beschwerden jedoch erst, wenn das Gewicht während der Schwangerschaft zunimmt. Daher gilt dieses Symptom eher als ein unsicheres Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Spezielle Anzeichen der Frühschwangerschaft

Es gibt manche Anzeichen einer Schwangerschaft, die besonders im ersten Trimester, also bis zur Vollendung der 12. Schwangerschaftswoche, auftreten. Dazu zählen die bereits oben genannten Symptome wie:

  • Übelkeit,
  • Müdigkeit,
  • spannende Brust,
  • vermehrter Ausfluss.

Häufig verschwinden oder minimieren sich diese Hinweise auf die Schwangerschaft nach etwa 3 Monaten.

Was sind die Schwangerschaftsanzeichen nach einer künstlichen Befruchtung?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Symptome der Schwangerschaft nach einer künstlichen Befruchtung nicht von denen, bei der eine Schwangerschaft auf „natürlichem” Wege entstanden ist. Der Erfolg einer künstliche Befruchtung macht sich ebenso durch die typische Übelkeit, Müdigkeit und Geruchsempfindlichkeit bemerkbar.

Jedoch können manche Veränderungen nach dem Transfer auftreten, wie etwa leichte Blutungen und besonders häufig auftretender Schwindel als Folge des medizinischen Eingriffs.

Wie führe ich einen Schwangerschaftstest richtig durch?

Wenn Du denkst, dass Du schwanger bist, wird Dir als erstes ein Schwangerschaftstest Genaueres verraten. Diese sind rezeptfrei in der Drogerie oder in der Apotheke erhältlich, alternativ kannst Du online einen Schwangerschaftstest bestellen. Wichtig ist jedoch: Nur Dein Frauenarzt kann Dir im Endeffekt wirklich die Schwangerschaft bestätigen.

Man muss einen Schwangerschaftstest richtig durchführen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen:

  • Lies als aller erstes den Beipackzettel. Hier findest Du Anleitungen und Informationen zur Auswertung des Testes.
  • Prinzipiell ist es bei den meisten Schwangerschaftstests egal, zu welcher Uhrzeit Du ihn machst. Allerdings empfiehlt sich der Morgenurin, weil in diesem die Konzentration des für die Bestimmung wichtigen Schwangerschaftshormons hCG (humanes Chorion-Gonadotropin) am höchsten ist.
  • Nun geht’s los: Den Teststreifen hältst Du entweder etwa 5 Sekunden unter den Urinstrahl oder nutzt einen Becher, in dem Du Deinen Urin abfängst.
  • Nach einer kurzen Wartezeit solltest Du Dein Ergebnis erhalten. Über ein Kontrollfeld liest Du ab, ob das Ergebnis negativ oder positiv ist.
  • Häufig zeigen Dir die Schwangerschaftstests auch an, wenn bei der Durchführung etwas schief gelaufen ist. In diesem Fall musst Du den Test wiederholen.

Denke vorab darüber nach, wie und wo Du den Test durchführen möchtest. Manchmal ist es schön, den Partner oder eine gute Freundin zur Seite zu haben. Bei dieser Entscheidung solltest Du einfach auf Dein Herz hören.

Schwangerschaftsanzeichen oder PMS: Das sind die Unterschiede

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) und eine Schwangerschaft können sehr ähnliche Symptome aufweisen: Bei PMS erleben Betroffene ziehende Schmerzen im Unterleib, haben empfindliche Brüste und kämpfen mit Stimmungsschwankungen. Auch Übelkeit, Heißhunger oder — im Gegenteil — Appetitlosigkeit können auftreten. Etwa 70-90 % aller Frauen leiden vor ihrer Periode an solchen und ähnlichen Beschwerden.

Nun erinnern diese Symptome auch an Anzeichen aus der Frühschwangerschaft. Man kann beides aber dadurch unterscheiden, dass die Ausprägung der Symptome eine andere ist. Bei einer Schwangerschaft treten die Symptome meist stärker auf, als man es sonst vom monatlichen Zyklus gewohnt ist. Außerdem stellen einige Frauen Unterschiede in den auftretenden Anzeichen fest.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Du Deine Symptome eher PMS oder einer Schwangerschaft zuordnen sollst, hilft insbesondere ein Faktor: Ist Deine Basaltemperatur nun schon über einige Tage hinweg erhöht, ist eine Schwangerschaft wahrscheinlicher, weil der Anstieg der Aufwachtemperatur eher weniger bei PMS vorkommt.

Checkliste — diese drei Anzeichen sind am verlässlichsten

Nun hast Du einiges zum Thema erste Schwangerschaftsanzeichen gelesen. Damit Du von den vielen verschiedenen Symptomen nicht überrumpelt wirst, haben wir Dir die drei verlässlichsten Symptome einer Schwangerschaft nochmals zusammengefasst:

  1. Deine Periode bleibt aus.
  2. Deine Basaltemperatur ist mehr als achtzehn Tage erhöht.
  3. Der Schwangerschaftstest ist positiv.

Wenn Du diese drei Anzeichen mit Ja beantworten kannst, ist eine Schwangerschaft sehr wahrscheinlich. Jetzt solltest Du Deinen Frauenarzt aufsuchen, um Deine Vermutung bestätigen zu lassen.

Quellen

* Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei
* Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei.
* Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei

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