Checkliste: 8 Tipps für eine verbesserte Spermienqualität

Grafische Darstellung von Spermienqualität und Kinderwunsch

Spermien müssen in bester Verfassung sein, um die Eizelle zu befruchten. Doch lässt sich beim Sperma die Qualität überhaupt beeinflussen? Vorab: Ja, das ist möglich! Wir zeigen Dir jetzt wertvolle Tipps, wie man(n) die Spermienqualität verbessern kann.

Warum ist die Spermienqualität zur Befruchtung wichtig?

Damit die Befruchtung erfolgreich stattfinden kann, sind die Anzahl, die Beweglichkeit und die Form der einzelnen Spermien von Relevanz. Wusstest Du, dass um ein Kind zu zeugen, das Sperma des Mannes pro Milliliter mindestens 15 Millionen Samenzellen enthalten sollte? Das hört sich zunächst nach viel an, ist es aber nicht: Auf dem Weg zur Eizelle machen die meisten Spermien nämlich schlapp, weil sie nicht genügend ausgereift oder bewegungsunfähig sind. Während noch rund 500 Spermien die Gebärmutter erreichen, schafft es nur ein einziges Spermium bis zur Eizelle und befruchtet diese.

Neben der Anzahl ist es besonders die Beweglichkeit des Spermiums, die die Chance auf eine Schwangerschaft erhöht. Wenn die Spermien eines Mannes zu unbeweglich sind, nennt man dies Asthenozoospermie. Neues Spermium entwickelt sich über das gesamte Leben hinweg neu, doch bis reife Spermien nachproduziert werden, dauert es etwa 72 Tage.

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Was kann die Spermienqualität verschlechtern?

Mehrere Faktoren stehen im Verdacht, die Qualität des Spermas zu verschlechtern. Äußere Einflüsse wie die Temperatur, Handystrahlung, aber auch schon ausdauerndes Sitzen sollen dazu führen, dass die männliche Fruchtbarkeit Schäden davonträgt. Welche Faktoren im Blick behalten werden sollten, siehst Du hier:

Temperatur
Damit sich Sperma gesund entwickeln kann, ist die korrekte Temperatur wichtig. Diese liegt bei rund 35 Grad Celsius knapp unter der Körpertemperatur — der Hodensack ist aber in der Lage durch sein Venengeflecht die Temperatur des Hodens auf die benötigte Gradzahl abzukühlen. Die Temperatur zu halten wird schwierig, wenn beispielsweise eine zu eng sitzende Hose die Hoden staut: Das Kühlen gelingt nicht mehr einwandfrei. 

Lebensstil
Ungesunde Ernährung, wenig Schlaf oder ein Mangel an Bewegung können auch Ursachen für eine schlechte Spermienqualität sein. Der übermäßige Konsum von Nikotin, Alkohol oder anderen Drogen sorgt dafür, dass sich die Anzahl der Spermien vermindert. Auch Stress ist ein „Sperma-Killer”: Eine hohe Konzentration des Stresshormons Prolaktin steht oftmals in Verbindung mit einer reduzierten Spermaqualität.

Äußere Umwelteinflüsse
Chemikalien und Schadstoffe sind nicht nur allgemein gefährlich für die Gesundheit des Menschen, sie können auch für Funktionsstörungen bei der Spermaproduktion sorgen. Die Fruchtbarkeit kann durch Stoffe wie Pflanzenschutzmittel, Weichmacher, polychlorierten Biphenyle und mehr beeinträchtigt werden.

Medikamente
Die Qualität der Spermien leidet an der Einnahme bestimmter Medikamente. Dazu zählen Anabolika, Antibiotika, Antidepressiva, Blutdruck- und Magen-Darm-Mittel.

Krankheiten und Verletzungen
Hohes Fieber, aber auch weitere, schwere Krankheitsverläufe beeinträchtigen die Spermienqualität. Mumps, Chlamydien, bakterieller Befall des Ejakulats, Fehlbildungen, beispielsweise des Hodenhochstands, ein Hormonmangel oder auch Tumore können zu der unzureichenden Spermienqualität führen oder den Transport des Spermas verhindern. Operationen oder schwere Verletzungen können ebenso der Grund dafür sein, dass eine Untersuchung des Spermas schlechte Ergebnisse bringt.

Alter
Auch bei Männern geht die Fruchtbarkeit im Alter zurück: Etwa mit Erreichen des 40. Lebensjahres sinkt die Samenqualität. Dabei lässt sich beobachten, dass die Spermien langsamer, unbeweglicher und weniger werden.

Zu oft Geschlechtsverkehr
Regelmäßiger Geschlechtsverkehr erhöht zwar die Chance schwanger zu werden, doch täglicher Sex mindert auch die Spermienqualität Deines Partners. Ideal ist es, für ein Kind um den Eisprung der Frau herum miteinander zu schlafen. Wie Du Deine fruchtbaren Tage ermittelst, kannst Du hier nachlesen.

Mit Spermiogramm die Qualität ermitteln!

Um überhaupt erst einmal Gewissheit darüber zu erhalten, wie es um die Spermienqualität Deines Partners steht, könnt Ihr ein Spermiogramm ermitteln lassen. Die von einem Urologen durchgeführte Spermauntersuchung zeigt an, wie hoch die Zeugungsfähigkeit des Mannes ist. Dafür wird das Ejakulat auf die Anzahl, Form und Beweglichkeit der Spermien sowie weitere Faktoren wie der pH-Wert des Spermas analysiert.

Was bringt eine OP bei schlechter Spermienqualität?

Wenn man schon alles ausprobiert hat und alle Tipps bislang keine Verbesserung bewirken, kann über einen chirurgischen Eingriff nachgedacht werden. Dieser erfolgt, wenn die Samenleiter blockiert oder durchtrennt sind. Mittels einer sogenannten mikrochirurgischen Refertilisation kann operativ die Spermienqualität verbessert werden.

Checkliste: So erhöhst Du die Qualität der Spermien

Grundsätzlich ist es möglich beim Sperma die Produktion und Qualität zu verbessern. Oft findet man im Internet unter dem Suchbegriff „mehr Sperma produzieren” Hausmittel als Lösungsvorschlag. Doch nicht jeder Tipp und Trick ist für eine Verbesserung der Spermienmenge und -qualität geeignet. Hier hast Du alle wichtigen Tipps auf einen Blick:

  1. Gesunde Ernährung: Neben einer ausgewogenen Ernährung spielen bestimmte Mikronährstoffen spielen eine entscheidende Rolle bei der Spermienproduktion und Fruchtbarkeit. Selen und Zink, welche u. a. in Fleisch, Fisch und Eier vielfach enthalten sind, sind wichtig für eine normale Spermienproduktion und Fruchtbarkeit. Da im Alltag eine abwechslungsreiche Ernährung nicht immer leicht umzusetzen ist, können Nahrungsergänzungsmittel, wie MascuPRO Fertilität* einen wichtigen Beitrag leisten, Dich und Deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. 

  2. Medikamente beachten: Gewisse Medikamente wie Antibiotika oder Antidepressiva können die Spermienqualität vermindern. Gleichzeitig gibt es Medikamenten, die die Produktion der Spermien ankurbeln. Es sind meistens die gleichen, die auch für die Stimulation des Eisprungs bei Frauen genutzt werden. Halte am besten Rücksprache mit Deinem Arzt.

  3. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr: Zu der Frage, wie oft ein Paar Sex haben sollte, für eine gute Spermaqualität, gibt es viele Ansichten. Relativ einig sind sich die Experten aber, dass der Abstand weder zu kurz noch zu lang sein sollte. Legt man längere Pausen ein, so führe das zu weniger fruchtbaren Samen, wenn man jedoch beispielsweise täglich Sex hat, soll die Anzahl der Spermien sinken. Ideal ist es also, etwa alle paar Tage Zweisamkeit zu genießen. So bleibt die Spermaproduktion stetig bestehen, wird aber auch nicht überbeansprucht.

  4. Alter: Natürlich ist auch das Alter des Mannes wichtig. Je älter ein Mann wird, desto schlechter wird seine Spermienqualität. Die Anzahl und die Beweglichkeit der Spermien lässt nach. Jedoch ist es dennoch möglich, bis ins hohe Alter ein Kind zu zeugen.

  5. Gesunder Lebensstil: Nicht nur die Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Qualität des Samenguts, auch die sonstige Lebensweise wirkt sich auf die Spermien aus. Nikotin, Alkohol oder sonstiger Drogenkonsum verringern die Qualität und sollten deshalb vermieden werden.

  6. Hohe Temperaturen: Dampfbäder sind total die Vorliebe Deines Partners? Darauf sollte er leider zunächst verzichten, wenn er seine Samenqualität steigern möchte. Hitze schädigt nämlich der Spermienbeweglichkeit. Heiß duschen und baden oder ein Saunabesuch müssen von daher lieber auf Eis gelegt werden. Stattdessen sollte bei lauwarmer Wassertemperatur geduscht werden.

  7. Innere Entspannung: Das Stresshormon Prolaktin wirkt sich negativ auf die Anzahl und die Qualität der Spermien aus. Als Mann sollte man also darauf achten, genügend Ruhephasen einzulegen, um bewusst zu entspannen und die Spermaqualität und -produktion zu verbessern.

  8. Zu viel Sitzen vermeiden: Es klingt banal, doch darf nicht unterschätzt werden: Zu langes Sitzen kann die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Das liegt daran, dass sich der Hoden durch die beengte Haltung nicht mehr richtig klimatisieren kann. Wie zuvor erwähnt, ist eine hohe Temperatur kontraproduktiv für die Produktion befruchtungsfähiger Spermien. Deshalb sollte man versuchen, langes Sitzen immer wieder durch Pausen zu unterbrechen.

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Quellen

Sobreiro, B. P. et al. (2005, 7. Juli). Semen analysis in fertile patients undergoing vasectomy: reference values and variations according to age, length of sexual abstinence, seasonality, smoking habits and caffeine intake. Abgerufen am 23.05.2021, von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16389413/ 

Schmid, T.E. et al. (2007, Januar). The effects of male age on sperm DNA damage in healthy non-smokers. Human Reproduction, H. 1, S. 180–187. Abgerufen am 23.05.2021, von https://doi.org/10.1093/humrep/del338

Jensen, T.K. et al. (2014, Oktober). Habitual alcohol consumption associated with reduced semen quality and changes in reproductive hormones; a cross-sectional study among 1221 young Danish men. BMJ Open. Abgerufen am 23.05.2021, von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25277121/

Lenzi, A. et al. (2003, Februar). Use of carnitine therapy in selected cases of male factor infertility: a double-blind crossover trial. Fertil. Steril. Abgerufen am 24.05.2021, von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12568837/.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. (2017, 28. Februar). Bessere Spermien durch Vitaminpräparate? Abgerufen am 24.05.2021, von https://www.familienplanung.de/kinderwunsch/behandlung/vitaminpraeparate/

Levitas, E. et al. (2005, 1. Juni). Relationship between the duration of sexual abstinence and semen quality: analysis of 9.489 semen samples. Fertility and Sterility, H. 6, S. 1680-1686. Abgerufen am 24.05.2021, von https://www.fertstert.org/article/S0015-0282(05)00540-6/fulltext

Gnoth, C. und Noll, A. (2009, 7. September). Kinderwunsch – Natürliche Wege zum Wunschkind. München, Deutschland: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Lerchbaum, E. und Obermayer-Pietsch, B. (2012, Mai). Vitamin D and fertility: a systematic review. European Journal of Endocrinology, H. 5, S. 765-778. Abgerufen am 24.05.2021, von https://eje.bioscientifica.com/view/journals/eje/166/5/765.xml

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