Eisprung-Symptome: Diese 11 Anzeichen deuten auf Deinen Eisprung hin

Symbolische Darstellung der Anzeichen des Eisprungs wie Brustschmerzen, Basaltemperatur und Ovulationstest

Basaltemperatur, Zervixschleim, Muttermund, Mittelschmerz, es gibt so viele sichere und unsichere Anzeichen für Deinen Eisprung, da kann man schnell den Überblick verlieren. Wir haben für Dich alle wichtigen Eisprung-Anzeichen zusammengefasst und auch wie Du mögliche Störfaktoren auswerten kannst.

Zusätzlich findest Du im FAQ-Teil Antworten auf Fragen, die viele Frauen rund um ihren Eisprung beschäftigen. Erhöhe jetzt die Chancen auf natürlichem Wege schwanger zu werden und deute Deine Eisprung-Symptome richtig.

Wann findet mein Eisprung normalerweise statt?

Bei Frauen mit einem gleichmäßigen Zyklus, findet der Eisprung wiederkehrend zur selben Zeit zwischen dem 12. und 16. Tag vor Deiner Periode statt — also etwa in der Hälfte des gesamten Zykluses.

Du möchtest Deinen Eisprung berechnen? Hier gehts zum Artikel >> Eisprungrechner Deluxe: Jetzt einfach Deine fruchtbaren Tage berechnen (auch bei unregelmäßigem Zyklus)

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Was sind typische Symptome für den Eisprung?

Du kannst Deinen Eisprung erkennen, indem sich verschiedene Eisprung-Symptome bemerkbar machen. Hierbei unterscheidet man zwischen sicheren und vergleichsweise unsicheren Eisprung-Anzeichen. 

Sichere Anzeichen für den Eisprung

Einige Anzeichen sind sehr zuverlässig, was die Bestimmung des Eisprungs angeht. Wenn Du diese erkennst und Monat für Monat auswertest, kannst Du mit etwas Übung gut bestimmen, ob und wann Dein Eisprung einsetzt. 

  • Erhöhte Basaltemperatur: Wenn Dein Eisprung bevorsteht, verändert sich Deine Basaltemperatur. Vor dem Eisprung sinkt sie auf die niedrigste Temperatur im Zyklus hinab, steigt nach maximal 48 Stunden aber wieder stark an. Das ist das Zeichen dafür, dass Dein Eisprung gerade stattfindet.

    Das Auswerten der Basaltemperatur gilt als zuverlässiges Mittel zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Du möchtest mehr über die Basaltemperatur erfahren? Hier geht es zum Artikel >> Das verrät die Basaltemperatur über Deine Fruchtbarkeit, mit Tipps für die optimale Messung

  • Spinnbarer Zervixschleim: Die Konsistenz Deines Zervixschleims gibt Dir ebenso konkrete Hinweise auf Deinen Eisprung. Er verändert sich über den Zyklus hinweg und ist an Deinen fruchtbaren Tagen spinnbar, heller und flüssiger als beispielsweise nach Deiner Periode.

    Im Zusammenspiel mit der Beobachtung der Basaltemperatur kannst Du Dir ziemlich sicher sein, so Deinen Eisprungtag bestimmen zu können. Du hättest gerne eine kleine Hilfestellung, wie die Konsistenz Deines Zervixschleim an fruchtbaren Tagen ist? Hier geht’s zum Artikel  >> Zervixschleim & Fruchtbarkeit: Jetzt richtig deuten

  • Weicher, offener Muttermund: Die Beschaffenheit des Muttermundes wechselt über den Zyklus hinweg von hart zu weich. Wenn Dein Eisprung sich anbahnt, ist der Muttermund weicher und leicht geöffnet.

    Um das festzustellen, musst Du den Muttermund ertasten. Das Problem: Im weichen Zustand rutscht der Muttermund ein Stück weit nach oben, wodurch es manchmal schwerfällt, ihn zu erfühlen.

  • Mit einem Ovulationstest den Anstieg des LH-Hormons belegen: Ein Ovulationstest gibt Dir Aufschluss über den LH-Hormon-Wert in Deinem Urin. Das ist ein luteinisierendes Hormon, dass bei Frauen die Funktion der Eierstöcke steuert.

    Die Konzentration des LH-Hormons in Deinem Urin steigt kurz vor dem Eisprung. Es kann also hilfreich sein, einen solchen Test durchzuführen.

Wie viele Tage vor dem Eisprung stellen sich Symptome ein?

Eindeutig lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Das ist von Frau zu Frau verschieden: Manche Frauen bemerken Veränderungen bereits einige Tage vor dem Eisprung, bei anderen treten Symptome erst genau zum Zeitpunkt des Eisprungs auf oder wenn der Sprung des Follikels schon ein paar Tage zurück liegt. 

Unsichere Anzeichen für den Eisprung

Neben sicheren Faktoren wie der Zervixschleim und die Basaltemperatur gibt es weitere Anzeichen für den Eisprung, die allerdings nicht zu 100 % zuverlässig sind. Das liegt daran, dass nicht jede Frau diese Symptome um den Eisprungtag herum erlebt.

Dennoch kannst Du sie zusätzlich zu den sicheren Anzeichen dokumentieren, um eindeutigere Angaben über Deine fruchtbaren Tage zu erhalten.

  • Mittelschmerz: Einige Frauen haben bei ihrem Eisprung Schmerzen im Unterleib, also dort, wo Eierstöcke und Eileiter sitzen. Das Ziehen, Krampfen und Stechen, das dabei entsteht, wird als Mittelschmerz bezeichnet. Weil er um den Eisprungtag herum aufkommt, ist er auch unter dem Begriff Ovulationsschmerz geläufig. Unterscheiden sollte man Schmerzen beim Eisprung vom Einnistungsschmerz. Dieser entsteht, wenn sich die Eizelle im frühen Stadium der Schwangerschaft in der Gebärmutterschleimhaut einnistet.

    Weil beide Symptome in nahen Zeitabständen auftreten können, ist der Mittelschmerz nicht als sicherer Hinweis auf den Eisprung zu werten — genauso gut kann nämlich bereits eine Befruchtung stattgefunden haben und die Beschwerden, die du im unteren Bauch verspürst, stammen vom Einnistungsschmerz.

  • Libido: Durch die hormonellen Veränderungen in der fruchtbaren Zyklusphase kann es sein, dass Du mehr Lust auf Sex hast. Der Östrogenspiegel steigt in Deiner fruchtbaren Phase an und sorgt dafür, dass sich die Libido steigert. Auch interessant: Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Bern fand heraus, dass Frauen in ihrer fertilen Phase besonders attraktiv wirken.
  • Ovulationsblutung: Wenn es zum Zeitpunkt des Eisprungs zu einer Blutung kommt, nennt man das Ovulationsblutung. Hierfür soll der schnelle Abfall der Östrogenkonzentration verantwortlich sein. Wie häufig Ovulationsblutungen auftreten, ist nicht klar definiert.

    Während die eine Untersuchung zu einem Ergebnis von 9 % aller gesunden Frauen mit Monatsblutung kommen, gibt es andere Forschungen, die von etwa 4,8 % Frauen sprechen, die eine Ovulationsblutung haben. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es eher selten vorkommt, aber nichtsdestotrotz völlig normal ist. Die Blutung tritt an wenigen Tage auf und macht sich durch eine leichte Verfärbung des Ausflusses bemerkbar.

  • Brustschmerzen: Dir tut der Busen in bestimmten Phasen Deines Zyklus weh? Das ist nicht unüblich: Manche Frauen haben vor der Menstruationsblutung Spannungen in der Brust und besonders empfindliche Brustwarzen.

  • Prämenstruelles Syndrom: Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) kann sich in zweierlei Ausprägungen äußern: Zum einen erleben Frauen mit PMS normalerweise vor der Monatsblutung physische Symptome wie Übelkeit oder Unterleibschmerzen, zum anderen treten auch psychische Beschwerden wie etwa Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder Reizbarkeit auf.
  • Unreine Haut: Erreichst Du die zweite Zyklushälfte, sinkt Dein Östrogenspiegel. Neben dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut beeinflusst Östrogen auch den Stoffwechsel der Haut: Beispielsweise sorgt es für die Geschmeidigkeit der Haut. Wenn Dein Östrogengehalt nun verringert wird, kann es zu unreiner Haut kommen. Das Hautbild wirkt unausgeglichen, weist Pickel und verstopfte Poren auf.
  • Wohlbefinden verändert sich: An den Tagen rund um Deinen Eisprung kann sich Dein allgemeines Wohlbefinden verändern. Kopfschmerzen, Schlappheit, schlechte Stimmung oder auch Übelkeit können in der fertilen Zyklusphase auftreten. Achte also in dieser Zeit besonders gut auf Dich und nimm Dir öfter Auszeiten — Dein Körper wird es Dir danken.

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Fruchtbarkeitsrechner, Apps & Co.: Eisprung-Symptome sicher bestimmen

Es gibt einige Hilfsmittel, die Dir die Auswertung Deiner Eisprung-Symptome erleichtern. 

  • Basalthermometer: Ein Basalthermometer misst Deine Aufwachtemperatur. Ein solches Thermometer gibt es oft in Verbindung mit einer App, die Dir übersichtlich Deine Temperaturschwankungen aufzeigt und sie speichert.
  • Zykluscomputer: Ein Zykluscomputer mit Temperaturmessung wertet die Ergebnisse Deiner Basaltemperatur aus und zeigt Dir an, wann Dein Eisprung voraussichtlich stattfindet.
  • Fruchtbarkeitsrechner: Im Internet stößt man auf einige Fruchtbarkeitsrechner und -kalender. Diese Tools berechnen die fruchtbaren Tage, indem sie sich an einem monatlich gleichbleibenden Zyklus orientieren. Dies suggeriert, dass der Sprung des Follikels immer zur gleichen Zeit stattfände — das stimmt aber nicht in jedem Fall! Deshalb haben Fruchtbarkeitsrechner oder Online-Kalender eher keine zuverlässige Aussagekraft.
  • Apps: Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Deine Symptome wie beispielsweise den Zervixschleim oder Mittelschmerz in einer App zu dokumentieren. Der Vorteil hierbei ist, dass Du eine kompakte Übersicht über alle Anzeichen erhältst. Der Algorithmus der App berechnet Dir anschließend, wann Deine fruchtbaren Tage eintreffen. 

Eisprung Symptome auswerten: Störfaktoren beachten

Bei der Deutung verschiedener Anzeichen des Eisprungs solltest Du bedenken, dass auch Störfaktoren für die auftretenden Symptome verantwortlich sein könnten. Eine hohe Stressbelastung, Alkohol oder Krankheiten können genauso eine schlechte Haut oder eine veränderte Temperatur verursachen.

Störfaktoren können in der Folge sogar Deine fruchtbaren Tage verschieben. Versuche deshalb, verstärkt die sicheren Eisprung-Symptome zu analysieren und frage Dich immer dabei, ob es weitere Einflüsse geben könnten, die die Anzeichen hervorrufen. 

Doch was ist, wenn man überhaupt keine Eisprung-Anzeichen feststellt? In den meisten Fällen ist das auf eine fehlerhafte Auswertung zurückzuführen. Manchmal kann es aber tatsächlich sein, dass keine Symptome auftreten und der Eisprung ausbleibt. Das kommt beispielsweise häufig vor, wenn man die Pille absetzt. Der Körper muss sich für gewöhnlich erst einmal wieder in seinen Rhythmus einfinden.

In der Zeit, in der der Zyklus unregelmäßig ist, kann auch mal der Eisprung mitsamt seiner Symptome ganz ausbleiben. Wenn Du nach dem absetzen der Pille wieder rasch Kenntnis über Deinen Zyklus gewinnen möchtest, empfiehlt es sich, vor allem die sicheren Anzeichen zu überprüfen.

Das bedeutet, dass Du ein besonderes Augenmerk auf die Auswertung Deines Zervixschleims und die Dokumentation der Basaltemperatur legst. Wenn sich Dein Zyklus wieder eingependelt hat, können auch weitere Eisprung-Symptome hinzukommen.

FAQ – Häufige Fragen rund um die Eisprung-Symptome

1. Welche Symptome hat man beim Eisprung?
Es gibt sowohl sichere als auch unsichere Anzeichen für Deinen Eisprung. Zu den zuverlässigen Symptomen gehören unter anderem eine erhöhte Basaltemperatur, spinnbarer Zervixschleim und ein positiver Ovulationstest.

2. Kann man den Eisprung spüren?
Manche Frauen spüren genau, wenn ihr Eisprung einsetzt. Das kann man sowohl durch den sogenannten Mittelschmerz bestimmen als auch über andere körperliche Symptome, wie etwa eine empfindlichere Brust. In den meisten Fällen sind aber körperlich bemerkbare Anzeichen des Eisprungs kaum spürbar, stattdessen ist der Zeitpunkt zuverlässiger über die Bestimmung der Basaltemperatur oder die Beobachtung des Zervixschleims zu erkennen.

3. Wie sieht der Ausfluss beim Eisprung aus?
Wenn Deine fruchtbaren Tage einsetzen, verändert sich die Zervixschleimkonsistenz: Der Schleim wird flüssiger, ist zwischen den Fingern spinnbar und weist eine hellere Farbe auf.

4. Was tun bei starkem Mittelschmerz?
Wenn Du beim Eisprung starke Mittelschmerzen hast, können eine Wärmflasche, viel Ruhe und ein Kräutertee schon Wunder bewirken. Ist der Schmerz allerdings dauerhaft stark, solltest Du einen Arzt zur Abklärung der Beschwerden aufsuchen.

5. Wie lange spürt man den Eisprung?
Das ist sehr unterschiedlich. Die verschiedenen Symptome stellen sich zu verschiedenen Zeitpunkten ein und dauern auch unterschiedlich lange an. Beispielsweise ist die erhöhte Basaltemperatur nur kurzzeitig zu bestimmen und tritt auch erst nach dem Eisprung ein, während ein Ovulationstest die hohe Konzentration des LH-Hormons vor dem Eisprung ermitteln kann.

6. Warum kann der Eisprung Übelkeit auslösen?
Manche Frauen leiden während des Eisprungs an Übelkeit. Das liegt an dem erhöhten Östrogenspiegel. Die Hormone wirken auf das Brechzentrum im Gehirn ein und sorgen deshalb für Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen.

7. Warum hat man oft einen Blähbauch rund um den Eisprung?
Weil der Östrogenspiegel während des Eisprungs ansteigt, kann es zu Wassereinlagerungen im Körper kommen. Diese sorgen für einen Blähbauch und auch Blähungen. Das ist normal, solange die Blähungen nur wenige Tage anhalten. Leidest Du länger an diesem Symptom, solltest Du jedoch einen Arzt aufsuchen, um mögliche andere Ursachen feststellen zu lassen.

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